Direkt an der polnischen Grenze gelegen befindet sich die Ostsee-Insel Usedom – ein Teil der Insel ist sogar polnisch – südöstlich von Rügen und östlich der Stadt Greifswald. Usedom – welche mit Hügeln, Binnenseen und reichen Wäldern bedeckt ist – gilt als eine der sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Schon im 10. Jahrhundert war die Insel von Slawen besiedelt worden und auch wenn diese Siedlungen zunächst von den Dänen zerstört wurden, gelang es den Inselbewohnern dennoch aus Usedom im Laufe des Mittelalters einen beliebten Marktflecken zu machen, auf den sich selbst die Herzöge von Pommern gerne für einen Urlaub zurück zogen. Und diese Beliebtheit für den Urlaub auf der Insel konnte sich Usedom bis heute bewahren.
Auf dem Foto ist die 1899 erbaute historische Seebrücke Ahlbeck zu sehen
Einige der Sehenswürdigkeiten, die man sich in einem Urlaub auf Usedom auch unbedingt ansehen sollte, sind die Schmetterlingsfarm Trassenheide, die Bernsteinbäder, die Süßwasserseen Schmollensee, Grothensee und Wolgastsee, die Schlösser Stolpe und Mellenthin, die Windmühlen in Benz, Trassenheide und Pudalga sowie die Hubbrücke Karnin. Selbstverständlich gibt es auf Usedom noch viel mehr Sehenswürdigkeiten zu sehen, die den Urlaub abwechslungsreich und aufregend gestalten können. Neben diesen bietet die Insel aber auch ein reichhaltiges Programm an Freizeitaktivitäten. Hier seien neben den teilweise wunderschönen Sandstränden und damit einhergehenden Möglichkeiten des Wassersports – Schwimmen, Schnorcheln oder Boot fahren – auch die Meerwasserbäder, die Kletterparks und die vielfältigen Radwanderstrecken genannt. Fahrradtouren sind auf der Insel – egal ob entlang der Küste oder durch das Hinterland – sehr beliebt und runden einen erholsamen Urlaub vor Ort jederzeit ab.